Linkin Park haben sich mit ihrem individuellen Sound einen Namen gemacht und gewinnen nun eine Folgschaft an Videospielern und Hardcode Fans.Wir hatten eine einzigartige Moeglichkeit, diese Woche mit Chester Bennington und Mike Shinoda eine Telefonkonferenz quer durch Nord Amerkia zu fuehren.
Geniesst die Mitschrift.
Catherine Main: Ihr habt mit den beiden Spielen „8-Bit Rebellion“ und „Linkin Park Revenge“ gute Arbeit geleistet. Werdet ihr fuer eure Fans noch mehr davon herausbringen?
MS: Wir hatten viel Spass daran , in die App – und Spielewelt hereinzufuehlen. Ich mag die Linkin Park App sehr, die im iTunes Store zu finden ist. Sie ist jedoch kein Spiel, sondern mehr ein Linkin Park Portal. Der Grund, warum sie mir so gut gefaellt ist, weil du es quasi auf deinem Handy oeffnen kannst, und es zeigt alle Informationen von unseren Webseiten – mein Blog, die linkinpark.com Seiter, LP Underground Informationen, dann auch noch Sachen von Twitter und verschiedenen Fanseiten an. Es bringt alles auf kleinem Platz zusammen, praktisch fuer Leute, die viel unterwegs sind. Darum ist das eine unserer Apps, die ich wirklich sehr mag. Die Tabulous Gruppe hat gerade Linkin Park Musik mit ihrem letzten Update mit in ihr Spiel gebracht, wenn du also in den App Store gehst, findest du fa fas Linkin Park Tabulous Spiel. Diese App macht auch viel Spass.
Moderator: Unsere naechste Frage kommt von Gary Graff von billboard.com
Gary Graff: Ich beginne mit etwas einfachem. Gib uns eine visuelle Vorstellung von dem, was uns bei eurer Show erwartet, wenn ihr auf Tour seid.
MS: Nun, das Aussehen der Show hat viel mit dem Aussehen von 1000 Suns zu tun. Viele der Themen, die im Album angesprochen werden, spielen eine zentrale Rolle bei den visuellen Effekten unserer Show. Unser kuenstlerisches Team hat technische Dinge entwickelt, die fuer diese Shows ganz speziell sind und viel damit zu tun haben, dass wir nicht jede Nacht die gleiche Show spielen. Wir haben verschiedene Setlists und waehrend dieser improvisieren wir sehr viel, also wollten wir eine Moeglichkeit, das Aussehen der Shows mit der Musik fliessen zu lassen. Jeden Abend wird die Musik unterschiedlich sein und auch die visuellen Effekte werden anders sein. Keine 2 Konzerte werden die selben sein.
Moderator: Unsere naechte Frage kommt von Shawn Plumber von MSN.
Shawn Plumber: Ich habe gehoert, dass ihr Jungs mit Base Camp Productions zusammenarbeitet, um den Fans Zugang zu den Aufnahmen der bevorstehenden Shows zu gewaehren. Ich frage mich, was ihr euch dabei gedacht habt.
MS: Wir machen dieses „mp3’s der Shows als Souvenir“ bereits seit einer ganzen Weile. Die Idee dahinter ist, dass wir wollen, dass die Fans inder Lage sind, das spezielle Erlebnis der Linkin Park Show mit nach Hause zu nehmen, einfach als etwas, das wir den Fans geben. In der Vergangenheit haben wir dafuer Geld genommen, doch diesmal ist das bereits im Ticketpreis mit eingeschlossen. Wenn du also dein Ticket kaufst, bekommst du deine Show zum anhoeren noch kostenlos dazu. Normalerweise wird sowas „Line Mix“ oder „Board Mix genannt, welches die billigste und einfachste Moeglichkeit ist, das aufzuzeichnen. Viele Leute tun das so. Wir denken aber, dass es schrecklich klingt, was also bei uns geschieht, ist folgendes: Der Mann, der bei uns die Liveshows mixt, zeichnet gleichzeitig die Show und alles was passiert auf. Dann nimmt er das alles mit und wir machen einen speziellen Mix fuer deinen iPod und dein Auto. Etwas, das halt gut in deiner Stereoanlage klingt, denn Livemitschnitte klingen nicht gut aus Lautsprechern. Also wird es neu gemixt und dann fuer die Fans online zum Download bereitgestellt.
Unsere naechste Frage kommt von Al Katrina von Montreal Gazette.
Al Katrina: Jede neue Scheibe, die ihr rausbringt, scheint den Sound fast neu zu erfinden, vor allem wenn man das neue Album „A Thousand Suns“ mit „Hybrid Theory“ vergleicht. Ich frage mich, was diese Evolution dazu gebracht hat, sich zu aendern? Ist es, uhm, eine bewusste Neuerfindung? Nehmt ihr es euch vor, das zu tun, oder passiert das einfach so?
MS: Ja und Nein. Der Unterschied in dem Sound der Band von Scheibe zu Scheibe ist etwas, das wir uns vornehmen, in dem Sinne, dass wir etwas schaffen wollen, was sich fuer uns frisch und aufregend anhoert, und am Anfang eines Albums haben wir vielleicht ein Gefuehl dafuer, wie es sich anhoeren soll, aber wir haben keine definitive Auffassung davon, wie sich das anhoert. Also, um euch mal ein Beispiel zu geben: als wir dabei waren, Demos für „A Thousand Suns“ aufzunehmen, wollten wir, dass es anders klingt. Wir machten Demos und wir wussten, dass der Sound etwas mehr elektronikbasierend war und er war lockerer und fast abstrakter. Zu dieser Zeit hatten wir noch nicht einmal einen Producer angeheuert. Nunja, in der Diskussion darueber, jemanden anzuheuern, haben wir an einem Punkt gedacht „Vielleicht machen wir es einfach alleine“, weil wir nicht wollten, dass jemand anders herkommt und das ganze Zeug verpfuscht, das wir tun und moegen. Im Endeffekt trafen wir die Entscheidung, dass Rick Rubin eine gute Wahl sei, denn as er reinkam, war es offensichtlich, dass er das Zeug, das wir machten, liebte und er nicht vorhatte, es zu aendern, er nahm sich vor, zu versuchen, uns zu helfen dort auf dem bestmoeglichen Weg hinzukommen. Naja, deshalb haben wir letzendlich mit Rick gearbeitet. Aber man muss erwaehnen, dass wir anfangs eine Ahnung davon hatten, was es ist, und auf dem Weg trafen wir Entscheidungen, die uns dabei halfen, auf dem Weg zu bleiben und offen fuer neue Dinge zu bleiben.
Moderator: Unsere naechste Frage kommt von Melissa Ruddiuri vom Atlanta Journal.
Melissa Ruggiuri: Koenntest du uns ein bisschem mehr ueber Download to Donate fuer Haiti erzaehlen?
MS: Natuerlich, toller Zeitpunkt. Es ist der erste Jahrestag des Erdbebens von Haiti, und direkt danach benoetigten die Leute dort offensichtlich viel Hilfe. Wir haben eine Organisation, die „Music for Relief“ heisst, welche du unter musicforrelief.org findest, und das ist, was wir tun. Die Organisation wurde gegruendet, um Hilfe nach Naturkatastrophen zu geben und und die Folgen der klimatischen Veraenderungen gering zu halten. Uns fiel das also in den Schoss und wir wussten, dass wir schnell helfen mussten. Wir starteten „Download to Donate“, wo du quasi ein Album kostenlos bekommst, und fuer die Sache spenden kannst. Das „Download to Donate“ Projekt hat mehr als eine viertelmillion Dollar gesammelt, und es geht noch immer weiter, wir fuegen mehr Songs von verschiedenen Kuenstlern hinzu und du kannst auf musicforrelief.org gehen, und ein bisschen Musik runterladen und gleichzeitig spenden.
MS: Kurz noch: ausserdem wird $1 von jedem Ticket unserer Nordamerikatour an Music for Relief gespendet.
Moderator: Unsere naechste Frage kommt von Kristen Clarke von popculturemadness.com
Kristen Clarke: Okay, als ein Kuenstler frage ich mich, wie ist es fuer euch, wenn ein Fan sagt, dass eure Musik sein Leben in irgendeiner Weise geaendert hat?
MS: Es war uns immer wichtig, zu bleiben und den Fans wirklich zuzuhoeren, gerade wenn sie sowas sagen, denn es ist wichtig. Ich meine, fuer die Fans koennte es nicht wichtiger sein, und darum erzaehlen sie uns das. Ich meine, ich habe wirklich Leute alberne Sachen sagen gehoert, wie „Deine Band ist so wichtig fuer mich, ihr habt mein Leben veraendert und bla bla bla. Es ist so wichtig, dass ich meinen Goldfisch Mike genannt habe.“ Und dann stehst du da und sagst „Okay.“ Es klingt fast wie ein Witz, wie so schlimm ist es also schon mit dir. Aber die Person ist total ernst und hat vielleicht einfach nur Schwierigkeiten auszudruecken, warum es fuer sie so wichtig ist. Fuer uns, ich glaube wir muessen uns immer wieder daran erinnern, dass wenn uns jemand sowas sagt, das es letztendlich wichtig fuer die Person ist. Und wir wollen, dass es auch fuer uns viel bedeutet und wir moechten sicherstellen, dass die Leute verstehen, dass wir es zu schaetzen wissen und wir die Fans respektieren. Ich meine, sie haben die Band von Anfang an unterstuetzt, es war eine tolle Zeit und wir koennen uns gluecklich schaetzen, so tolle Fans zu haben.
[Chester Bennington kommt zur Telefonkonferenz hinzu]
Moderator: Unsere Naechste Frage kommt von David Huff, Jam Magazine.
David Huff: Ich frage mich folgendes: Ueber die Jahre, ist es je vorgekommen, dass der Rest der Band es als herausfordernd fand, Musik zu machen, die gleich den Worten ist, die ihre ihnen praesentiert? Und im Gegenzug, haben die Jungs je Musik gemacht, die euch dann so sehr inspiriert hat, dass ihr einen Text dazu schreiben wolltet, der zu dem passt, was ihr gerade hoert?
CB: Das ist wahrscheinlich die interessanteste Frage, die mir je gestellt wurde, herzlichen Glueckwunsch. Das ist eine sehr bedachte Frage, viele Fragen, und ich kann gar nicht ausdruecken, wie sehr ich das zu schaetzen weiss.
David Huff: Gib mir eine gute Antwort.
CB: Ich hoffe, ich kann dir eine aehnlich gute Antwort geben, aber es ist interessant. Ich glaube eine Sache, die fuer Linkin Park gut funktioniert, ist die Tatsache, dass wir sehr oft Dinge aus total unterschiedlichen Perspektiven betrachten, und das gibt uns die Moeglichkeit, auf Sachen auch tiefer einzugehen. Und ich denke, dass wir verschiedene Styles haben, wenn jeder einzeln arbeitet, wie man zum Beispiel an „Dead by Sunrise“ sehen kann, aber wenn wir alle zusammenkommen, passiert etwas speziellen, ich denke es ist der Standpunkt einer aussenstehenden Person auf ein bestimmtes Stueck Arbeit. Wir arbeitem beide eng miteinander an den Texten, aber dann schaut noch eine andere Person da drueber, und du sagst dir „Weisst du, ich kann diesen Satz nicht so bringen. Es ist einfach zu offensichtlich, oder zu viel Klischee, lass uns einen besseren Weg finden, dies auszudruecken.“ Das funktioniert , glaube ich, viel besser, als wenn ein Produzent, oder jemand, der die Lieder nicht schreibt, dies tut. Ich denke es funktioniert so gut, weil wir beide es singen muessen, und wir muessen es dann auch auf eine reale und ehrliche Weise fuehlen. Und im Gegenzug denke ich, dass jedes Mal wenn dies passiert, wenn man sich gegenseitig steigert und man immer wieder Druck macht, man sich gegenseitig kritisiert und damit arbeitet, auch der Rest der Band diesem Beispiel folgt. Musikalisch tun wir alle das selbe Ding. Wir schauen alle auf jedes kleine Stueck, fast schon in der Erwartung, etwas Kritik konstruktiv anbringen zu koennen, und wir erwarten auch immer das beste von uns, hoffentlich spiegelt sich das auch in unserer Musik wieder.
Moderator: Danke. Unsere naechste Frage kommt von Allen Sculley, einem freinen Journalisten.
Allen Sculley: Hallo Jungs, danke dass ihr das heute mitmacht. Ihr habt eine interessante Art, miteinander Musik zu machen. Wie ich es mitbekommen habe, seid ihr nie wirklich gemeinsam im Studio, um gemeinsam zu spielen. Es ist eine Kombination aus vielen kleinen Stuecken, die ihr zusammen bringt. Und ich frage mich, wie ihr das angeht, eine der bestproduzierten Bands, dahin hat sich ja alles entwickelt, und es scheint, als ob ihr so eure besten Performances abliefert.
MS: Ich wuerde sagen, ich war nie in einer Band, keiner von uns hat viel Erfahrung in einer Band zu sein, ein bisschen vielleicht, aber wahrscheinlich am ehesten Chester. Aber in unserer Erfahrung miteinander, wir haben versucht, wir haben versucht gemeinsam zu spielen. Wir haben in groesseren Gruppen gearbeitet. Wir haben versucht, zu fuenft oder sechst zu arbeiten, aber auf diesem Weg Musik zu schreiben klappt fuer uns einfach nicht. Es bringt nicht viel. Ich meine, du schreibst viel interessantere Sachen, wenn man in einer kleineren Gruppe ist und was wirklich Spass macht ist, dass die Musik, die du machst, anders klingt, je nachdem mit wem und wo du arbeitest. Wenn Joe und ich in Joes Haus arbeiten, ist es anders, als wenn Joe und ich gemeinsam im NRG arbeiten. Es ist also sehr witzig, mit der Dynamik, die entsteht, zu spielen und so bleiben wir auch an unserer Arbeit interessiert, es bleibt aufregend, und ich fuehle mich auch, als ob ich noch viel zu geben habe. Bei unserem letzten Album, „Minutes to Midnight“, haben wir versucht, uns aus der Schublade herauszuarbeiten, die wir uns mit den ersten beiden Alben geschaffen hatten. Nun mit dem neuen Album fuehlt es sich an, als haetten wir uns daran gewoehnt, nicht mehr in diese Schublade zu passen. Wir entwickeln uns weiter, ich weiss nicht, wohin, aber ich weiss, dass wir keine Angst davor haben, ins Studio zu gehen und irgendwelchen Krach zu machen. Wir werden einfach tun, was sich fuer uns gut anfuehlt, was in dem Augenblick interessant ist, und das wird die Lieder fuer ein neues Album definieren.
Moderator: Unsere naechste Frage kommt von Erica Gradecki vom Hope Magazine.
Erica Gradecki: Abgesehen davon, ueberhaupt Musik zu machen, was ist fuer euch Jungs das groesste daran, Musik selbst zu kreieren?
CB: Nun, ich denke wir alle sehen wahrscheinlich komplett verschieden Sachen. Ich denke fuer mich persoenlich, wie Mike schon sagte, wir tun was wir lieben. Ich meine, das ist etwas wie, hmm, ich weiss alle von uns wuerden Musik machen oder schreiben, auch wenn sie nicht bei einer Plattenfirma unter Vertrag stehen wuerden. Es ist nicht wie bei einem normalen Job, wo du eine Bewerbung schreibst, und dann bekommst du hoffentlich die Stelle. Und darum sind wir alle auf eine Art dankbar, das wir tun koennen, was wir lieben, dass wir um die Welt reisen koennen, sozusagen die Erde kennenlernen und auch unsere Kinder aufziehen koennen, und das auch geniessen. Ich meine, wir haben ein angenehmes Leben, und das ist das Ergebnis davon, dass wir die Musik machen, die wir machen, und das ist das, wonach sich viele Menschen sehnen: etwas zu tun, was einem Spass macht und davon auch noch gut leben koennen. Wir sind dafuer wirklich sehr dankbar und versuchen, dies nicht als selbstverstaendlich zu sehen.
Moderator: Unsere naechste Frage kommt von Shay Conner von der St. Joseph News Press
Shay Conner: Ich moechte ein bisschen ueber das Album sprechen. Wenn ich mir ein Lied wie „The Catalyst“ anhoere, klingt es sehr heroisch, aber selbst an den emotionalsten Stellen hat man immer noch dieses robotische Gefuehl. Wie schwer war es, Menschlichkeit und Maschinerie beim Schreiben dieses Songs zusammenzubringen? Oder kam das einfach so?
MS: Es war, ich meine Chester, willst du hier uebernehmen? Ich fuehle, als ob es definitiv etwas ist, wenn du hier etwas sagen moechtest, unterbrich mich einfach, was meinst du? Das menschliche und mechanische Element waren schon da, bevor der Text es tat, bevor der Text entstand, bevor , hmm, der Fokus auf dieses Thema den Sinn des Albums ausmachen sollte. Die Musik war also schon da, also hat die Musik die Lyrics geleitet dann wieder anders herum, es war ein hin und her, aber es ging schon so seit den ersten Demos. Ich meine, zu diesem Zeitpunkt haben wir noch ausprobiert, wieviele Sachen man mit Gitarren und Drums machen kann, es war als ob es so viele Wege gibt, organische und digitale Musik miteinander zu verbinden, sodass es neu fuer die Welt klingt. Ich denke, dass es einige Toene gibt, bei denen wir versuchen, sie nur fuer uns zu beanspruchen.
CB: Ich glaube ausserdem, dass „Catalyst“ dafure ein gutes Beispiel ist. Dieser Song hat eine Art robotische Zuege, die immer wiederkehren, und auch Der Gesang ist an einem Punkt wiederkehrend und sehr intensiv. Und an einem Punkt im Lied faellt all dies weg, und man hoert das Klavier und du hoerst uns singen „Let me go“ Das ist der Moment, wo du ploetzlich sagst „Oh, da ist es ja“ Als ob das der Moment ist, in dem die Menschlichkeit wieder in’s Spiel kommt. Sehr emotional an den Lyrics ist dieser Teil, der Ruf nach Hilfe. Davon bekommtst du wieder das menschliche Gefuehl fuer den Song und und ich denke , dass war sehr wichtig dafuer. Es hat ihm sehr viel Balance gegeben. Also, wir benutzen viel dieser kleinen Tricks ueber das ganze Album hinweg.
Moderator: Unsere letzte Frage kommt von Kristina Fuoco von Sound Spike.
Kristina Fuoco: Ich habe nur eine kurze Frage an euch. Ihr habt erwaehnt, dass ihr seid „Hybrid Theory“ sehr viel gelernt habt. Was war das Wichtigste, das ihr gelernt habt?
MS: Oh, wow! Hmm, ich denke, eines der Dinge, von dem ich denke, dass wir auf dem Weg gelernt haben, ist wie es sich anfuehlt, auf kreative Weise ehrlich u sich selbst zu sein. Ich meine, das klingt vielleicht albern, aber ich versuche es so zu erklaeren, dass man es versteht. Dann klingt es weniger albern. Wenn wir Lieder schreibem, haben wir sechs Jungs in der Band, die alle sehr schlau und clever sind. Wir schreiben also einen Song auf eine bestimmte Art und Weise, und jemand wird sagen „Ich moechte, dass der Song sich in diese Richtung entwickelt, denn so klingt es fuer mich am Besten.“ Oder, die sagen „Ich will, dass es so kling, dass ich will es kurz, viel kuerzer, denn meine Aufmerksamkeitsspanne ist nicht so gross, und so fuehlt es sich besser an“ Aber, was wahrscheinlich wirklich sein koennte, ist, dass sie sich im Hinterkopf denken „Oh, ich denke im Radio wuerde es so viel besser klingen.“ Oder „Ich denke die Fans wuerden es mehr lieben, wenn es so ist.“ Aber so ist es vielleicht nicht, du musst dich durch all das durcharbeiten und total ehrlich sein, woher kommt all das? Ist es etwas, dass du wirklich willst, oder ist das etwas, das jemand anderes von dir will. Sobald wir uns nicht mehr auf das verlassen haben, was andere Leute wollen, haben wir uns viel besser gefuehlt, mit der Musik die wir machen. Wir haben das mit jedem Album so gemacht, aber ich glaub, mit steigendem Alter, haben wir dies viel oefter getan, was wirklich schoen ist.
Moderator: Okay, sieht so aus, als gaebe es keine weiteren Fragen.
MR: Tolle Fragen, wir freuen uns darauf, einige von euch waehrend der Tour wiederzusehen. Tschuess.
Mitschrift bearbeitet von Melissa Tam























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18. Mai West Hollywood, CA - LPU members only
01. Sep Calgary, AB, Canada - X-FEST Festival
26. Mai Lissabon, Portugal - Rock in Rio Lisboa
27. Mai Landgraaf, Netherlands - Pinkpop Festival
30. Mai Skive, Dänemark - Skive Festival
01. Jun Nurburgring, Deutschland - Rock Am Ring
08. Jun Nickelsdorf, Autriche - Nova Rock Festival
09. Jun Warschau, Polen - Orange Warsaw
10. Jun Moskau, Russland - Maxidrom Festival
12. Jun Odessa, Ukraine - Rock Port Festival
