Automatisiertes Schreiben half Ideen frei zu setzen
Als die kalifornischen Linkin Park’er ihr Debüt-Album “Hybrid Theory” im Jahr 2000 veröffentlichten, war die Band ein wenig spät dran für die Nu-Metal-Party. Korn hatte alle Cheetos fertig, Limp Bizkit kämpften und wurden von ihren Müttern nach Hause geholt, und Disturbed kippten aus den Latschen.
Obwohl Linkin Park, die Montag im Bell Centre spielen, keine Pioniere des Genre sind – welches HipHop und Metal wie ein Smoothie von einem 14 jähreigen Skateboarder vermischt – passen sie rein. Im Gegensatz zu Bizkit’s lautem Testosteron geschmiertem und in Speichel mariniertem Gebrüll, sind die Texte der Band Alice-in-chains-artig in Angst gefaltet. Umgang mit Themen wie Entfremdung, Isolation und diese Art Lack, der tiefer geht als geprellte Gelenke, das Material traf die Saite bei den Hörern, führten Hybrid Theory zu Diamant-Status (10 Mio Verkauft) und die Band zum Ruhm.
Während der nächsten Dekade bauen Linkin Park sich ihre Fangemeinde auf und entwickeln ihren Sound, bewegen sich weg von Nu-Metal, verstärken ihre Alternative-Rock Einflüsse und halten den Fokus bei Hip Hop mit Alben wie dem 2004er Collision Course, ein Mash-up mit Jay-Z. Letztjähriges A Thousand Suns, ein Konzeptalbum, dass sich um Themen wie Krieg und Zerstörung dreht, ist wahrscheinlich das Ausgereifteste, es mischt alles von progressivem Rock bis Elektronische Musik.
“Der Unterschied in dem Sound der Band von Scheibe zu Scheibe ist etwas, was wir uns vornehmen, zu tun, im dem Sinne, dass wir etwas schaffen, das frisch und aufregend für uns klingt,” sagt Rapper, Songwriter und Multi-Instrumentalist Mike Shinoda, der sich einige Gesangsteile mit dem Sänger Chester Bennington teilt. “Aber am Anfang eines Albums… haben wir noch keine konkrete Vorstellung, wie es klingen soll.”
Ohne Rücksicht auf den Plan mach 6 Bandmitglieder mit disparaten Einflüssen eine Veränderung unvermeidbar. “Wir sind nur ein Produkt unseres gesamten Umfelds,” sagt Shinoda in einer Telefonkonferenz mit einigen Journalisten. “Wir wuchsen auf, machten unterschiedliche Dinge, hörten unterschiedliche Sachen an, und diese Dynamik von diesen 6 Jungs, die so unterschiedliche Interessen haben, funktioniert zu unserem Vorteil.”
Was sich auch auf den Sound von A Thousand Suns ausgewirkt hat, war eine neue Herangehensweise an die Songtexte. Die Perspektive zu ändern, die Band wechselte zum ‘automatisiertes Schreiben’ – einen Versuch seinen unterschwelligen Geist zu erschließen, in dem man ohne bewusste Gedanken schreibt.
„Es ist wirklich mehr ein Bewusstsein-fließen-lassen-Stil um Texte zu schreiben“ erklärt Shinoda. „Ideen sind irgendwie aufgetaucht und ich wusste gar nicht, dss ich über solche Sachen nachdachte.“
„Eventuell, sagt er, hat ‘automatisiertes Schreiben’ uns zu dem Konzept von A Thousand Suns geleitet. Wir haben uns das alles nochmal angehört und da waren Ideen von Zerstörung und Selbstvernichtung und Angst die plötzlich auftauchte und uns überrascht hat“ sagt Shinoda. „Wir entschieden das, für alle sechs von uns, (Angst vor Selbstvernichtung) es ein aufrichtiges Gefühl ist und es passend für die Platte war.“
Zum Trotz der voranschreitenen Veränderung, gibt es konstante Teile bei Linkin Park, inklusive des mit einschließen von cutting-edge-Technik. Es ist nicht nur stark durch Technik beeinflusste Musik – Songs wie The Requiem, seelenhaft Roboter mit menschlichen Gefühlen – aber die Band hat lange mit neuen Wegen experimentiert um mit Fans in Kontakt zu kommen.
Die Band kreierte Video-Spiele und iPhone Apps, plant 3D-Technik in zukünftige Projekte mit aufzunehmen. Auf der laufenden Tour, arbeitet die Band mit ‘Basecamp Productions’ zusammen und erlaubt das runterladen von ‘official bootlegs’.
„Wir wollen, dass die Fans die Möglichkeit haben dieses besondere Erlebnis einer Linkin Park Show mit nach Hause zu nehmen“ sagt Shinoda. „Wenn du dein Ticket bekommst, hast du deine eigene Show zum anhören.“
Nicht so wie bei anderen Bootlegs, hören sich diese an, als ob ein ’85er Sony Walkman sie verschluckt und wieder ausgespuckt hat.
„Es ist kein ‘line mix’ oder ‘board mix’, die billigste und einfachste Art es zu machen… Wir sind der Meinung das hört sich schrecklich an und ist schlampig“ erklärt Shinoda. „Was bei unserer Show passiertist, dass der Typ der die Show live mischt… er macht einen besonderen Mix daraus, sodass es sich gut auf deinem iPod oder in deinem Auto oder auf deiner Anlage anhört.“
Die Liebe zur Technik maerkt man während der Bühnen-Show auch.
„Unser Kunst-Team hat eine neue Technik speziell für die Show entwickelt“ sagt Shinoda. “Wir spielen verschiedene Set-Listen und innerhalb dieser Set-Listen improvisieren wir noch, deshalb wollten wir einen Weg für den Look der Show finden, der unabhängig davon ist was wir mit der Musik machen.“
Das Resultat, sagt Shinoda, ist ein Look der sich mit der Band-Performance verändert. Keine Show wird wie die Andere sein.
Linkin Park spielt Montag Nacht im Bell Centre mit Does it Offend You, Yeah? und Pendulum. Tickets kosten zwischen $57 und $87 und sind bei Evenko erhältlich evenko.caor 514-790-2525.























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18. Mai West Hollywood, CA - LPU members only
01. Sep Calgary, AB, Canada - X-FEST Festival
26. Mai Lissabon, Portugal - Rock in Rio Lisboa
27. Mai Landgraaf, Netherlands - Pinkpop Festival
30. Mai Skive, Dänemark - Skive Festival
01. Jun Nurburgring, Deutschland - Rock Am Ring
08. Jun Nickelsdorf, Autriche - Nova Rock Festival
09. Jun Warschau, Polen - Orange Warsaw
10. Jun Moskau, Russland - Maxidrom Festival
12. Jun Odessa, Ukraine - Rock Port Festival
